Gastronomie · Kritik · Miteinander

Wer nicht vorsichtig ist muß fühlen!

Es gibt gewisse Dinge im Leben die gefährlich sind, dazu gehört unter anderem das Laufen auf unbekanntem Terrain.

Ich habe mal in einem Restaurant mit Blick auf die Alster gearbeitet. Als das eröffnet wurde, kamen die Menschen da in Scharen reingetrampelt. Die meisten wollten auch nicht essen oder trinken, nein, sie wollten die Aussicht auf die Alster genießen.  Die Augen wurden also stur geradeaus Richtung Panoramablick gerichtet. Es wurde weder nach links noch nach rechts geguckt.

Um Absperrungen (rote Kordeln) wurde drum herum gerannt. Die Stufen, die auf der anderen Seite der Empore waren, wurden leider immer erst dann bemerkt, wenn jemand sich aufs Gesicht gepackt hatte. Da gab es einige bösartige Platzwunden, jede Menge Wutausbrüche und Drohungen meinen Chef zu verklagen. Es hörte auch tatsächlich erst dann auf, als wir die Leute haben warten lassen um sie zu platzieren. Als wir damit jedoch begannen, wurden wir wiederum beschimpft, dass es bei uns ja zuginge wie in der DDR. Man kann es drehen wie man will, nie macht man es richtig.

Andererseits gibt es da auch noch die hübsch polierten Glastüren, die so gerne in der Gastronomie aufgestellt werden. Warum das so ist, weiß ich echt nicht. In einem der Restaurants, in denen ich gearbeitet habe, musste das seitens der Chefetage immer tip top auf Hochglanz poliert sein. Das sieht natürlich echt nett aus. Nur wenn es so sauber ist, dass man es nicht mehr sieht, dann ist es vorprogrammiert, dass die Gäste da massig, Gesicht voraus, gegen laufen. Es ist echt schwer sich da zusammen zu reißen und nicht vor Lachen auf dem Boden zusammen zu brechen.

Mein Tipp ist also: Nur Milchglas oder im Sichtbereich auffällig bekleben! Auch wenn es nicht ganz so schön ist! Es schützt die Gäste…

2 Kommentare zu „Wer nicht vorsichtig ist muß fühlen!

  1. Ich habe zu Lehrzeiten auf der Insel gearbeitet, … ein Hotel direkt an der Strandpomenade … wo wollten die Gäste sitzen? GENAU … am FENSTER … den ganzen Tag sind sie am Strand und wollen dann auch noch am Fenster sitzen … seither hasse ich Fensterplätze

    1. Oh ja, der Fensterplatz! Sieh es mal so, wir haben schon Glück mit solchen Jobs, andere sitzen Tag um Tag in stinkigen Büros und sehen im Höchstfall die Fratzen ihrer Kollegen, dann wollen sie in ihrer Freizeit wahrscheinlich so viel wie möglich an Eindrücken mitnehmen.

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