Essen & Trinken · Gastronomie · Kritik

Café Schmidt Konditorei – Am Hamburger Fischmarkt

Heute wollte ich eigentlich meine Steuererklärung machen und hatte gerade den A… hoch gekriegt (vielleicht doch eher runter, wenn man bedenkt dass ich auf dem Boden hockte).

Mein Handy klingelte und eine gute Bekannte rief an um mir zu sagen, dass Sie auf der Ecke ist und um zu fragen, ob ich Lust auf einen Spaziergang hätte. Mein erster Impuls war dankend abzulehnen und mich wieder meinem Steuerkram zu widmen. Mein zweiter Impuls jedoch war mal rauskommen, und ein bisschen spazieren gehen wird mir sicher mal gut tun.

Wir gingen also los und liefen bis zum Dockland (das Haus, das aussieht wie ein großes Schiff und auf der einen Seite komplett aus Treppen besteht.) Wir haben es sogar erklommen, leider war es oben echt kalt. Auf dem Weg dahin gingen wir an einem Café vorbei, dass mir bei meinem letzten Spaziergang mit meinem Schatz schon auffiel, als die Tage noch schön waren. Damals hatte ich mir fest vorgenommen hier mal vorbei zu schauen.

Meine Begleitung wollte mir gerne den Hafenbahnhof zeigen. Der war leider geschlossen und sollte erst um 18h öffnen. Ist also nur aufgeschoben nicht aufgehoben. Sie erzählte  mir einiges über das frühere Aussehen des Bahnhofes, der nun nicht mehr vorhanden ist. Wir gingen also zurück zu dem Café Schmidt.

Ich bin ja, dadurch dass ich selbst seit Ewigkeiten in der Gastronomie tätig bin schwieriger zufrieden zu stellen als die meisten anderen Menschen. Der netten Bedienung im Café Schmidt ist es jedoch gelungen. Da mir ziemlich kalt war, wollte ich gerne einen Tee, doch der Angebotene war irgendwie auch nicht so mein Fall. Meine Begleitung war dann so aufmerksam, dass sie die Minze im Kühlschrank bemerkte und fragte, ob ich nicht einen frischen Pfefferminztee bekommen könnte. Die Bedienung hatte kein Problem damit diesen Sonderwunsch zu erfüllen und schickte uns dann zum Tisch. Sie fragte noch, ob ich vielleicht Honig zu meinem Tee möchte. Das fand ich echt sehr nett und aufmerksam.

Die Einrichtung sieht auf den ersten Blick sehr spärlich und rustikal aus, dennoch ist es sehr gemütlich. Als wir weiter durch den Laden gingen, sah ich die Backstube, die voll einsehbar war. Hinter einer Fensterfront konnte man dem Treiben in der Backstube zusehen. Ich habe mich natürlich so gesetzt, dass ich alles genau im Blick hatte. Das war super, weil es Vertrauen und Ablenkung schafft.

Dann kamen Tee, Kaffee und Kuchen. Es war alles sehr lecker! Ich bemerkte direkt, dass in meinem Törtchen Tonkabohne drin war, zum Glück nur ein Hauch, da ich nicht so der Fan davon bin. Ich fragte die Servicekraft und sie bejahte das mit einem netten Lächeln.

Ida Törtchen mit Tonkabohne und Himbeer und frischer Minztee

 

Himbeer Kuchen und Latte Macchiato

Ich fragte noch, ob ich fotografieren dürfte, und auch das war ok. Hinterher haben wir noch kurz mit ihr geschnackt, und obwohl sie kurz davor war den Laden zu schließen war sie sehr geduldig. Ich sagte Ihr, dass ich die Fotos für meinen Food Blog machte, sie dachte nämlich die wären evtl. für das Urlaubsalbum. Heute war wirklich alles Perfekt und hoffe, dass das immer so sein wird, denn hier komme ich nun öfter her.

Große Elbstrasse 212
22767 Hamburg
Tel: 040/41307249

Öffnungszeiten:
Montag bis Sonntag: 8:00 Uhr – 18:00 Uhr
Samstag & Sonntag: 10:00 Uhr – 18:00 Uhr

Hier geht es zur Website!

Perfekt

 

10 Kommentare zu „Café Schmidt Konditorei – Am Hamburger Fischmarkt

  1. Da ich heute nicht mehr in Hamburg-Wandsbek wohne, sondern mehrere tausend Kilometer entfernt, kann ich leider das Cafe Schmidt nicht mal eben ausprobieren. Vielen Dank fuer Deinen Bericht mit all den interessanten Bildern.
    Wuensche Dir ein wunderschoenes Osterfest.
    Karl-Heinz

    1. Hauptsache es hat Dir trotzdem gefallen. Außerdem kannst Du fortan auch aus der Ferne mitreden was die alte Heimat angeht. Liebe Grüße und frohe Ostern Sue

  2. Hat dies auf Jahresringe rebloggt und kommentierte:
    Wer in Hamburg wohnt könnte doch mal dieses interessante Cafe besuchen. Die Adresse ist angegeben. Danke. Ich bin zu weit entfernt, etwa 800 Kilometer

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