Essen & Trinken · Gastronomie · Kritik · Miteinander

Die Ausbildung ist die schönste Zeit, oder…?

Jedenfalls darf man sich währenddessen Fehler erlauben, die einem später eher mal angekreidet würden. Auch bei uns im schönen Parkhotel ist einiges passiert. Ja, damals war es das beste Haus am Platze, dennoch ist hinter den Kulissen einiges passiert!

Da waren einige lustige Mitarbeiter, die die Geschichten lieferten, die nicht in Vergessenheit geraten dürfen!

Mein Kollege Niels der ein Lehrjahr unter mir war, ist mein Lieblingsgeschichten Lieferant. Eines Tages sollte er eine Aufschnitt Platte mit Fisch anrichten. Die Restaurantleitung kam später zurück in die Küche und hatte die Platte wieder dabei. Sie war bestürzt aber gleichzeitig auch sehr amüsiert, da die Dame im Restaurant gefragt hat ob das jetzt neu bei uns ist, das könne ja sein, denn es gäbe ja in anderen Ländern auch so was, z.B. Sushi. Sie war zum Glück nicht wütend sondern nahm es mit Humor, dass unser Koch aus dem 1. Lehrjahr Ihr ein Stück rohen Zander auf die Fischplatte gelegt hat.

Ein paar Monate später hat er gelernt wie man Fleisch brät. Er hat das prinzipiell auch ganz gut gemacht, das Fleisch vom Körper weg in die Pfanne legen, damit man das heiße Fett nicht abbekommt. Leider hat er irgendwann wohl einfach vergessen seine Finger unter dem Fleisch herauszuziehen. Ich stand genau gegenüber und fragte mich warum er die Finger nicht aus der Pfanne nimmt. Es war wirklich total schräg und ich konnte kaum glauben was ich da sah…! Als der schmerz dann endlich im Gehirn ankam schrie er laut auf und sah sich seine Finger an. Wir rannten alle los, einer wollte was zum kühlen holen der nächste wollte gucken was passiert ist und so gab es einen riesen Aufruhr. Die Finger sahen leider mittlerweile genauso aus wie die Finger des Kodijack aus dem Film Mad Mission IV, was bedeutet, dass die Brandblasen wie kleine aufgeblasene Ballons aussahen. dieser Abend hat im Krankenhaus geendet.

Wenn es eine neue Karte gibt, müssen sich die Servicekräfte informieren wie diese aussieht und was, was ist. Eines Tages stand ich mit meiner Kollegin Cathy in der Küche und sie las sich in Ruhe die Karte durch, während ich gerade mit den Vorbereitungen für den Abend beschäftigt war.

Sie stockte auf einmal und fragte: „Was bitte ist denn Basmatier Eis?“

Ich fragte: „was?“

Cathy nochmal: „Basmatier Eis“

Ich sagte: „Das weiß ich auch nicht, wo steht das denn?“

Cathy: „Lachs mit Spinat, Senfsoße und Basmatier Eis.“

Wir waren uns einig, dass das Eis ja nun gar nicht zu dieser Hauptspeise passte. Ich ging dann doch mal hin um einen Blick auf die Karte zu werfen, da sah ich es dann, das „Eis“ war nichts anderes als die Sättigungsbeilage, Basmatireis! Wir haben uns kaum eingekriegt vor lachen.

Meine Kollegin Viola wollte oben im Bankettbereich eine Veranstaltung eindecken. Von der Vorspeise bis zum Dessert war das Besteck bereits eingedeckt. Sie war nun total verwirrt und wußte nicht was Sie nun machen sollte. Sie fragte eine unserer Kolleginnen was Sie denn nun zur Ente eindecken sollte.

Kollegin: „Wieso denn zur Ente?“

Viola: „Na, weil es nach dem Dessert nochmal Ente gibt.“

Kollegin: „Wie kann das denn sein?“

Viola: „Ich weiß auch nicht aber es steht hier auf dem Function!“

Kollegin guckt sich das nach einigem Hin und Her an und merkt, dass auch die liebe Viola ein Opfer des geschriebenen Wortes ist. Es stand unter dem Menü das Wort ENDE.

Manchmal spielt uns das Gehirn wohl den einen oder anderen Streich!

So für heute ist mal Schluss mit den alten Geschichten! In meinem nächsten Artikel werde ich das ein oder andere über meine Prüfung erzählen!

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